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    <title>TAGESARTIKEL</title>
    <link></link>
    <description>Tagesartikel.de ... die eigene Sicht zu den täglichen Nachrichten</description>
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    <category>Weblog</category>
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      <title>TAGESARTIKEL</title>
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    <item>
 <title><![CDATA[Plattform für Gehackte? (Dienstag, 19.07.2011)]]></title>
 <link>index.php?itemid=3903</link>
<description><![CDATA[<u>Quelle: <b>derStandard.at</b> (<a href="http://derstandard.at/1310511570664/anonplus-Anonymous-kuendigt-eigenes-soziales-Netzwerk-an">derStandard- Link</a>)</u><br />
<br />
<i>19. Juli 2011 09:15</i><br />
<i><b>anonplus</b></i><br />
<b>Anonymous kündigt eigenes soziales Netzwerk an</b><br />
<br />
<i>Nach Sperre mehrerer Accounts bei Google+ - Soll Zensur verhindern - noch kaum konkrete Details<br />
<br />
Auch wenn "Anonymous" eigentlich nur als ein Label gedacht ist, unter dem sich unterschiedlichste HackerInnen zu Aktionen gegen Unternehmen und staatliche Organisation versammeln, so braucht es doch eine Art Sprachrohr, um mit der breiteren Öffentlichkeit in Kontakt zu treten. Neben einigen, eigenständigen Webseiten versucht man dabei auch die Vorteile von sozialen Netzwerken zu nutzen - dies aber mit wechselndem Erfolg, so werden der Gruppierung zugerechnete Accounts gerne mal von den Betreibern gelöscht.<br />
<br />
Genau dieses scheint nun auch beim noch recht jungen Google+ passiert zu sein: Neben dem offiziellen Zugang von Anon News sollen auch andere Accounts von Anonymous-Mitgliedern gesperrt worden zu sein, wie man bei Anonymous beklagt. Dies zeitigt nun gleich mehrere Konsequenzen: Einerseits kündigt man Angriffe auf Google+ an, andererseits will man sich künftig aber auch unabhängig vom Goodwill diverser Plattformanbieter machen.<br />
<br />
Wie es in einer kurzen Mitteilung heißt, soll mit anonplus ein eigenständiges soziales Netzwerk von Anonymous etabliert werden, dies mit dem Fokus auf Zensurfreiheit und Privatsphäre. Weitere Details will man derzeit noch nicht verraten, was angesichts dessen, dass offenbar gerade erst einmal die Entscheidung für die Entwicklung gefallen ist, nicht weiter verblüffen kann. Hinter dem Projekt steht eigentlich "Presstorm", ein Zusammenschluss von mit Anonymous sympathisierenden JournalistInnen und BloggerInnen.<br />
<br />
Ob aus dem Netzwerk jenseits der jetzigen Ankündigung dann auch wirklich etwas wird, bleibt freilich abzuwarten. Immerhin ist es nicht gar so einfach ein funktionstüchtiges soziales Netzwerk aufzuziehen, wie auch andere ambitionierte Projekte wie etwa Diaspora schon erfahren mussten.</i><hr><br />
Mit dem Anlauf eines sozialen Netzwerks, das von einer organisierten Hackergemeinschaft bereitgestellt wird, stellen sich gleich mehrere Fragen zu unterschiedlichsten Bereichen.<br />
<br />
<i>Wie wird sich die internetrechtliche Problematik lösen können, bzgl. Cyberkriminalität? </i><br />
Natürlich werden sich auf dieser Plattform nicht ausschließlich Personen anmelden, die vorhaben, fremde Webseiten zu infiltrieren oder Trojaner zu verbreiten. Doch wie wird man mit der potenziellen "Nähe" zu diesen Bereichen umgehen? Ist ein Portal rechtens, das sich als Social Network- Abteilung des Online-"Untergrunds" verkauft?<br />
Womit wir zur zweiten Frage kämen...<br />
<br />
<i>Ist Anonplus Mittel zum Zweck, oder eher umgekehrt?</i><br />
Angenommen die Vorgeschichte um verschiedene Hackerangriffe des Anonymous-Netzwerks waren nur ein Vorgeplänkel, eine PR-Maßnahme, um nun als Konkurrent für Google+ und Facebook aufzulaufen.<br />
Falls nicht, stellt sich wiederum die Frage nach dem Zweck dieser anstehenden Community, bzw. welche Intention hinter ihr steckt.<br />
Dazu folgende Gedanken...<br />
<br />
<i>Wird aus dem Web 2.0 eine Widerstandsnetzkultur?</i><br />
Wenn Anonymous ein soziales Netzwerk aufbaut, WikiLeaks eine Online-Datensammlung anbietet und LulzSec scheinbar einfach aus Spaß, oder nicht näher definierten Motiven Webseiten hackt und auf Benutzerdaten zugreift, verschwimmt dann nicht die Grenze von dem, wovon wir dachten, es existiert? Ist das Internet grundweg unkontrollierbar anarchistisch, oder steckt mehr dahinter? Eine Freiheitsbewegung, ein Aufklärungsversuch, ein trojanisches Pferd?<br />
Dieser Blog wird sich vor allem mit jener letzten Frage in den kommenden Wochen noch ein weiteres Mal beschäftigen.<br />
<i>(hol)</i>]]></description>
 <category>Nachrichten</category>
<comments>index.php?itemid=3903</comments>
 <pubDate>Tue, 19 Jul 2011 14:21:15 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Bleskins Kolumne - Teil 2 (Dienstag, 03.05.2011)]]></title>
 <link>index.php?itemid=3873</link>
<description><![CDATA[<u>Quelle: <b>n-tv.de</b> (<a href="http://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Osama-Killing-Zurueck-in-die-Steinzeit-article3241841.html">n-tv.de- Link</a>)</u><br />
<br />
<i>Dienstag, 03. Mai 2011</i><br />
<b>Zwischenruf</b><br />
<i><b>Osama Killing: Zurück in die Steinzeit</b></i><br />
<br />
<u><i>Von Manfred Bleskin</i></u><br />
<br />
<i>Spätestens bei der nächsten "gezielten Tötungsaktion" - von wem auch immer gegen wen auch immer - sind wir im Paläolithikum angekommen. Mit dem bedeutenden Unterschied, dass die Hightechwaffe den Faustkeil ersetzt hat. Und Interessierte müssen nicht mehr danebenstehen, wenn sie zugucken wollen. Heute gibt es Fernseher. <br />
 <br />
Der Einmarsch der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten in Afghanistan erfolgte mit dem Ziel, die Terrorgruppe Al-Kaida und damit das Hauptquartier des radikalislamischen Terrorismus' zu vernichten. Ein Tod Osama bin Ladens im Kampf um den Höhlenkomplex Tora Bora an der Jahreswende 2001/2002 wäre - formal - durch das Völkerrecht gedeckt gewesen, denn schon der Einsatz selbst ist ja völkerrechtlich umstritten.<br />
<br />
Umstritten ist auch, unter welchen Umständen damals Osama bin Laden und Taliban-Anführer Mullah Omar samt Anhang und Kämpfern die Flucht vor den US-geführten Truppen gelang. Die sofortige physische Vernichtung bin Ladens jedenfalls hätte die fortdauernden Präsenz westlicher Truppen ihrer vorgeblichen Legitimation beraubt.<br />
<br />
Die Kommandoaktion einer US-amerikanischen Spezialeinheit verletzt das Völkerrecht gleich zweifach: Einmal wegen des Eindringens in einen souveränen Staat. Die gezielten Meldungen, pakistanische Einheiten seien an der Operation von Abbottabad beteiligt gewesen, wurden von Präsident Asif Ali Zardari umgehend dementiert. Zum Zweiten verstößt eine Tötung ohne Gerichtsurteil nicht nur gegen internationales, sondern auch gegen US-Recht. Selbst Göring, Keitel & Co. wurden ihrer gerechten Strafe nach einem ordentlichen Gerichtsverfahren zugeführt. Abgesehen einmal von der moralischen Seite: Es mutet gespenstisch an, wenn Präsident Barack Obama und Außenministerin Hillary Clinton vor dem Fernsehapparat sitzen und die Aktion gegen einen Gebäudekomplex beobachten, in dem sie neben einem Kriegsverbrecher auch mehr als 20 Kinder wissen.<br />
<br />
Nicht der Tod von bin Laden ist schlimm. Der Mordbube hat kein Mitleid verdient. Schlimm aber ist, dass an die Stelle des Völkerrechts wieder das Recht des stärkeren Volks tritt: die Steinzeitmentalität Obamas gegen den Steinzeitislam Osamas.<br />
(M. Bleskin)</i><hr><br />
Bleskin hat natürlich wie immer Recht. Was er hier zu vermitteln versucht, ist die mit solchen Aktionen mehr als deutlich erkennbare Einstellung zu "Gut" und "Böse", die mit jeglichen Mitteln - und seien sie auch begründet auf einem moralisch- steinzeitlichen Gedan<i></i>ken - gerechtfertigt werden kann.<br />
Medial, populistisch, polemisch funktioniert so eine Aktion wunderbar, werden wir doch täglich mit heroischen Darstellung aus Film und Fernsehen weichgeklopft, die nichts anderes vermitteln als: "Du bist der Gute, freue dich über den Tod des Bösen."<br />
Wer sich dann zusätzlich selbst noch ein wenig belügen möchte, kann in seinem paranoiden Angstgebilde das Argument der "Erleichterung" herbeiziehen und den gezielten Mord eines bösen Menschen mit einer Ursache-Wirkung- Begründung gedanklich manifestieren: Osama bin Laden war "böse", das "Böse" muss ausgerottet werden, also kann man dafür jegliche Mittel einsetzen, gerne auch über die festgelegten Gesetze hinaus, die uns eigentlich zu einer besseren Weltgemeinschaft machen sollten, uns zumindest das Gefühl einer Rechtmäßigkeit und Verhältnismäßigkeit vermitteln müssten.<br />
Nicht geht es um den Racheakt an sich, sondern um die (öffentlich längst bestehende) Legitimation jenes Vorgangs.<br />
Radikal fundamentalistische Argumentatoren würden dies gar als einen Fortschritt der direkten Demokratie betrachten. Demnächst kann der Bürger per Beifall entscheiden, welcher Terrorist als nächstes daran glauben muss. Das klingt nach Colosseum, nach Brot und Spielen, nach Blutdurst.<br />
<br />
Am Ende bleibt nämlich nur die möglichst großzügig ausgelegte Definition des Bösen, welche die Grenzen überwindet und uns zu wenig empathischen Schwachköpfen macht.<br />
<i>(hol)</i>]]></description>
 <category>Nachrichten</category>
<comments>index.php?itemid=3873</comments>
 <pubDate>Tue, 03 May 2011 17:24:15 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Depressionisten 2011 (Mittwoch, 13.04.2011)]]></title>
 <link>index.php?itemid=3842</link>
<description><![CDATA[<u>Quelle: <b>n-tv.de</b> (<a href="http://www.n-tv.de/panorama/Depressionen-kosten-Milliarden-article3099171.html">n-tv- Link</a>)</u><br />
<br />
Mittwoch, 13. April 2011<br />
<i><b>Auf dem Weg an die Spitze</b></i><br />
<b>Depressionen kosten Milliarden</b><br />
<br />
<i>In wenigen Jahren schon wird die Depression in Industrieländern die meist diagnostizierte Krankheit sein. Von dem tiefen menschlichen Leid abgesehen, häuft sich auch ein großer volkswirtschaftlicher Schaden an. Vor allem, wenn die Erkrankung nicht richtig behandelt wird.<br />
<br />
Depressionen verursachen nach Angaben von Forschern jährlich einen volkswirtschaftlichen Schaden von bis zu 22 Milliarden Euro. Das geht aus dem neuen Gesundheitsreport der Allianz Deutschland AG und des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung hervor.<br />
<br />
Allein 9 Milliarden Euro kosten demnach Menschen, die mit Depressionen weiterarbeiten anstatt sich behandeln zu lassen. Ein erkrankter Mitarbeiter leiste am Arbeitsplatz pro Tag eine halbe bis zu zwei Stunden weniger als ein gesunder Kollege, erklärte Christian Molt, Vorstandsmitglied der Allianz Privaten Krankenversicherungs-AG. 5,2 Milliarden Euro betragen laut Report die direkten Krankheitskosten. Hinzu komme die Erwerbs- und Arbeitsunfähigkeit. Die Gesamtsumme für die Volkswirtschaft belaufe sich auf 15,5 bis 22 Milliarden Euro.<br />
<br />
Langfristig würde sich die Behandlung einer Depression - trotz des Fehlens des Arbeitnehmers - volkswirtschaftlich lohnen, sagte der Depressionsforscher Florian Holsboer. Der Direktor des Münchner Max-Planck-Instituts für Psychiatrie sprach sich für eine personalisierte Medizin aus: Jede Depression müsse als eigene Krankheit mit einer eigenen Therapie behandelt werden.<br />
<br />
Holsboer verwies darauf, dass die Krankheit nicht neu sei: Die Depression sei vielmehr ein Phänomen, das schon in der Bibel beschrieben werde. "Noch nie hat eine Generation so wenig gearbeitet wie die jetzige", sagte Holsboer. Allerdings sei die kleinere Gruppe derer, die immer mehr und länger arbeiten, einem größeren Risiko ausgesetzt. Die Depression sei Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung, heißt es in dem Report. Jedes Jahr treiben Depressionen laut Holsboer etwa 14.000 Menschen - Dunkelziffer eingeschlossen - in den Suizid.<br />
<br />
Im Jahr 2030 wird die Depression laut einer Prognose der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den Industrienationen von allen Krankheiten am häufigsten diagnostiziert und damit die Herz-Kreislauf-Erkrankungen an der Spitze ablösen. Vor diesem Hintergrund wies Holsboer auf den Mangel an Psychiatern hin: "Immer noch wird die Depression viel zu oft nicht oder zu spät erkannt und somit nicht oder zu spät behandelt."<br />
<br />
dpa </i><hr><br />
Der Artikel zeigt zwischen den Zeilen gut leserlich auf, dass der arbeitende Mensch im Grunde nur noch als Maschine gewertet wird, als Teil eines zu funktionierenden Wirtschaftskreislaufes, dessen persönliche "Schäden" einen eigentlich sehr unpersönlichen volkswirtschaftlichen Problemfall darstellt, ähnlich einer verspäteten Warenlieferung oder dem Werteeinbruch eines Aktienpapiers.<br />
Depressionen werden ganz offenbar als natürliche Phänomene betrachtet, die im wechselfreudigen Zustand des Daseins urplötzlich auftreten können und deren "Behandlung" möglichst spät und umso effektiver (in diesem Fall: oberflächlicher) angesetzt werden sollte: Nämlich dann, wenn das Individuum bereits depressiv ist.<br />
Hier wird also das übliche Ursache-Wirkungs- Prinzip in der Lösungstheorie angewandt, ohne jedoch (und auch das scheint üblich) weder die Ursache, noch die Wirkung im Gesamten ausgeleuchtet zu haben.<br />
Im schlechtesten Fall bedeutet die "Behandlung" des konjunktur- und wachstumshemmenden Menschendaseins dann lediglich, Medikamente verschrieben zu bekommen, die das Problem damit aus der Welt schaffen sollen. Denn so lange die Maschine ungestört arbeitet und "funktioniert", so lange freut sich auch die Konjunktur und die volkswirtschaftliche Prognose über ein reibungslos ablaufendes, von menschlichen Eigenheiten vollkommen unbelastetes Uhrwerk eines unethischen und ungreifbaren Monstrums, das uns still und heimlich unsere Seelen raubt.<br />
<i>(hol)</i>]]></description>
 <category>Nachrichten</category>
<comments>index.php?itemid=3842</comments>
 <pubDate>Wed, 13 Apr 2011 23:25:56 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Stress- Symptome bei Kindern - die Zweite (Donnerstag, 12.08.2010)]]></title>
 <link>index.php?itemid=3726</link>
<description><![CDATA[<u>Quelle: <b>n-tv.de</b> (<a href="http://www.n-tv.de/wissen/Jedes-vierte-Kind-wird-krank-article1260641.html">n-tv- Link</a>)</u><br />
<br />
<i>Donnerstag, 12. August 2010</i><br />
<i><b>Verhaltensstörungen nehmen zu</b></i><br />
<b>Jedes vierte Kind wird krank</b><br />
<br />
<i>Zwischen Klavierstunde, Chinesischunterricht und Hausaufgaben: Viele Eltern setzen ihren Nachwuchs unter Druck. Doch die Kleinen leiden: Sie bekommen Kopfschmerzen, werden unruhig, ängstlich oder aggressiv. Jedes vierte Kind in Deutschland ist einer Studie zufolge psychisch auffällig - Tendenz steigend.<br />
<br />
Hoher Leistungsdruck führt bei Kindern und Jugendlichen zunehmend zu psychosomatischen und psychischen Problemen. Rund ein Viertel der bis zu 18-Jährigen in Deutschland leiden nach einer Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) etwa an Kopf- und Bauchschmerzen, Unruhe, Depression oder Ängsten. In den 90er Jahren lag der Anteil noch bei etwa 20 Prozent, wie der Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Michael Schulte-Markwort sagte. Er bestätigte damit einen Bericht des "Hamburger Abendblatts".<br />
<br />
"Kinder sind heute unglaublich diszipliniert und leistungsbereit", betonte Schulte-Markwort. "Im Prinzip ist das ja etwas Gutes - aber nicht, wenn sie nicht mehr merken, dass sie sich überfordern, oder wenn ihre Eltern überhöhte Anforderungen stellen." Die schulische Belastung könne auch bei Jugendlichen schon ein Burnout-Syndrom ("burn out" = ausbrennen) zur Folge haben. Er sei inzwischen "mutiger" geworden und verwende diesen Begriff schon für Betroffene im Kindes- und Jugendalter. "Aber das muss wissenschaftlich noch diskutiert werden."<br />
<br />
Erschreckend an der Studie sei vor allem die hohe Zahl von Kindergarten- und Grundschulkindern mit sogenannten somatoformen Problemen wie etwa Kopf- und Bauchschmerzen, sagte Schulte-Markwort. "Das hat deutlich zugenommen." An Kopfschmerzen litten bereits vier Prozent der Erstklässler, in der vierten Klasse seien es zehn Prozent der Schüler. "Das sind relevante Zahlen." Außerdem hätten die Kinder regelmäßig Kopfweh - es handele sich nicht um Einmal-Phänomene.<br />
<br />
Ein großes Problem dabei: Diese Beschwerden sind häufig die "Eingangssymptomatik" für psychische Auffälligkeiten. "Wenn man das nicht behandelt, bilden sich psychische Symptome oder Störungen aus", sagte der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik.<br />
<br />
Ursachen für die zunehmenden psychosomatischen und psychischen Probleme seien Reizüberflutungen und hohe Anforderungen an Kinder - vor allem in den weiterführenden Schulen. "Das ist Ausdruck der veränderten Umweltbedingungen, unter denen Kinder heute groß werden." Eltern, Ärzte und Erzieher seien bei solchen Symptomen aber auch aufmerksamer geworden, betonte der Wissenschaftler: "Früher wurde das eher bagatellisiert und für unwichtig erklärt."<br />
<br />
Die UKE-Forscher um Schulte-Markwort und Prof. Ulrike Ravens- Sieberer haben für die Untersuchung mehrere bereits vorliegende Studien ausgewertet - zwei UKE-Studien, zwei Studien der Weltgesundheitsorganisation WHO und die umfangreiche Kinder- und Jugendgesundheitsstudie KiGGS. Allein an der KiGGS-Studie haben mehr als 17.600 Kinder und Jugendliche teilgenommen.</i><hr><br />
Schon wieder findet sich eine Meldung zu Stress- Symptomen bei Jugendlichen und Kindern auf der Onlineseite von n-tv. (14. Januar 2010, <a href="http://smallchange-piggybank.com/system-cgi/blog/index.php?itemid=3592">wir berichteten</a>)<br />
Schön dass die Thematik inzwischen vermehrt zu öffentlichen Informationen führt.<br />
Aber anstatt Kinder einfach zu "behandeln", sprich, ihnen langfristige Verhaltens- oder Psychotherapien, oder gar Medikamente aufzuzwingen, sollte man vielleicht besser das komplette System und den "Zeitgeist des Konsums" aufrollen, um hier zukünftig auch eine Basis zu haben, eine neue Gesellschaft, welche auf eine Mäßigung der Umweltbingungen und der Erwartungshaltung (Leistungsdruck) setzt, und diesen Namen auch verdient.<br />
Aber da der Mensch ein Meister darin ist, proforma mit schlechtem Material seine Probleme kurzfristig zu kitten, kann dieses Utopia von einer "gesunden" Welt wohl vorerst abgeschrieben werden.<br />
Man kann daher nur an die Erziehungsberechtigten, an die Elterngesellschaft plädieren, mit gutem Gewissen und ohne überzogene Furcht vor der Mittellosigkeit und Chancenlosigkeit des zukünftigen Erwachsenen seine Entscheidung für den geistigen Frieden des Nachwuchses zu fällen, und nicht für den Wahnsinn der Gesellschaftsvorgabe mit ihrer Leistungsmaschinerie. Lasst uns Menschen sein, keine Arbeitsroboter, welche den Druck tag- täglich immer nur erhöhen.<br />
<i>(hol)</i>]]></description>
 <category>Nachrichten</category>
<comments>index.php?itemid=3726</comments>
 <pubDate>Thu, 12 Aug 2010 20:52:54 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Erst Sanktionen, jetzt Waffenlieferungen? (Samtag, 22.05.2010)]]></title>
 <link>index.php?itemid=3674</link>
<description><![CDATA[<u>Quelle: <b>n-tv.de</b> (<a href="http://www.n-tv.de/politik/Russland-liefert-S-300-Raketen-article885339.html">n-tv- Link</a>)</u><br />
<br />
<i>Samstag, 22. Mai 2010</i><br />
<i><b>Nach Iran-Sanktionen</b></i><br />
<b>Russland liefert S-300-Raketen</b><br />
<br />
<div class="leftbox"></div><i>Die Sanktionen gegen den Iran wurden gerade erst verschärft. Prompt sorgen die USA dafür, dass Russland Flugabwehrraketen nach Teheran exportieren kann. Ausdruck einer neuen Partnerschaft, die US-Präsident Obama mit Russland aufbauen wolle, heißt es.<br />
<br />
Wenige Tage nach der Einigung über neue Sanktionen gegen den Iran sollen die USA Russland zugestanden haben, Flugabwehrraketen nach Teheran zu exportieren. Die US-Regierung halte nicht mehr an einem Verbot russischer Waffenlieferungen in den Iran fest, berichtete die "New York Times". Der russische Staat und drei Einrichtungen des Landes dürfen demnach Kampftechnologie in den Iran verkaufen.<br />
<br />
Die Entscheidung sei am Freitag gefallen, drei Tage, nachdem sich Moskau und Washington auf eine UN-Resolution gegen den Iran wegen dessen umstrittenen Atomprogramms verständigt haben. Die Zugeständnisse stünden aber nicht in direktem Zusammenhang mit der Einigung, hieß es aus dem Weißen Haus. Sie seien vielmehr Ausdruck der neuen Partnerschaft, die US-Präsident Barack Obama mit Russland aufbauen wolle.<br />
<br />
Moskau kann dem Bericht zufolge nun den geplanten Verkauf von S-300-Raketen an den Iran abwickeln - ein Flugabwehrsystem, das auch gegen amerikanische oder israelische Bomber eingesetzt werden könnte. Bislang hatte Russland die Lieferung auf US-Druck hin auf Eis gelegt. Der Iran hatte deshalb kürzlich behauptet, ein eigenes Verteidigungssystem dieser Art bauen zu wollen.</i><hr><br />
Es klingt schizophren, doch im Hinblick auf die immerwährenden Regeln der globalen Rüstungsindustrie, kann man der Meldung einen logischen Beigeschmack anrechnen:<br />
Die USA (unter der Obama- Regierung) erlauben Russland nun also den Verkauf von Flugabwehrsystemen (Marke: Russischer Eigenbau) an den Iran, nachdem der geplante Handel auf Druck der US- Regierung bislang zurückgehalten wurde. Russland ist Anbieter, der Iran interessierter Kunde - wer könnte da "Nein" sagen, wenn 's um 's Geld geht?<br />
Was aber doch ein wenig seltsam anmutet, ist die Aussage, die Thematik der "Partnerschaft" zwischen USA und Russland, habe mit jener der nebenbei ausgehandelten Resolutionen gegen den Iran nichts zu tun. Dann stellt sich nämlich die Frage, warum die USA den Verkauf des Waffensystems an den Iran bislang aufgehalten hatte.<br />
Der Handel deutet in jedem Fall auf einen "friedlichen" Lösungsgedanken im Bezug zu Irans Atomprogramm hin. Wie die UN- Resolutionen die Situation weiterführend beeinflussen, ist derweil aber noch offen.<br />
<i>(hol)</i>]]></description>
 <category>Nachrichten</category>
<comments>index.php?itemid=3674</comments>
 <pubDate>Sat, 22 May 2010 20:33:44 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Mehr als Fleisch und Blut? (Donnerstag, 08.04.2010)]]></title>
 <link>index.php?itemid=3636</link>
<description><![CDATA[<u>Quelle: <b>n-tv.de</b> (<a href="http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Nahtod-Erfahrungen-geklaert-article813981.html">n-tv- Link</a>)</u><br />
<br />
<i>Donnerstag, 08. April 2010</i><br />
<i><b>Friede, Freude, tanzende Lichter</b></i><br />
<b>Nahtod-Erfahrungen geklärt?</b><br />
<i><br />
Nahtod-Erfahrungen haben Wissenschaftlern zufolge vielleicht weniger mit psychologischen Gründen zu tun als schlicht mit einem hohen Kohlendioxidgehalt im Blut. Forscher der Universität Moribor in Slowenien untersuchten 52 Fälle von Herzinfarkten in drei großen Kliniken, wie sie in ihrer Studie in der Fachzeitschrift "Critical Care" erklären. Das durchschnittliche Alter der Patienten lag bei 53 Jahren, 42 von ihnen waren Männer - und elf Patienten hatten eine Nahtod-Erfahrung, bevor sie gerettet wurden.<br />
<br />
Den Wissenschaftlern zufolge hatten diese elf Menschen nichts gemein, was ihr Alter, ihren Bildungsstand, ihren religiösen Glauben, ihre Angst vor dem Tod, die verabreichten Medikamente oder ihre Genesungszeit nach dem Infarkt betraf. Was die Ärzte aber bei allen elf Patienten feststellten, waren ein erhöhter CO2-Gehalt und ein leicht erhöhter Kaliumwert im Blut. Um daraus gültige Erkenntnisse abzuleiten, seien aber umfangreichere Untersuchungen mit mehr Patienten nötig, erklärten die Forscher um Zalika Klemenc-Ketis.<br />
<br />
Eine Nahtod-Erfahrung ändere das Leben von Herzinfarktpatienten bisweilen von Grund auf, hoben die Wissenschaftler hervor. Deshalb sei es wichtig herauszufinden, wie dieser Zustand entstehe. Früheren Studien zufolge haben elf bis 23 Prozent von Infarktüberlebenden eine Nahtod-Erfahrung, die sich durch Gefühle von Frieden und Freude, göttliche Begegnungen oder tanzende Lichter ausdrücken kann.<br />
<br />
AFP </i><hr><br />
Nein. Genau so lässt sich so etwas eben nicht "klären".<br />
Wann immer Neurologen und andere Forscher auf hormonelle Ausschüttungen, aktive Hirnareale oder veränderte Blutwerte stoßen, finden Sie damit "Spuren" des tatsächlichen Ereignisses, sozusagen physikalische "Spiegelungen" des psychologischen Hintergrundes.<br />
Nichts anderes versucht man in der Psychosomatik aufzuklären.<br />
Dies soll keine Mystifizierung der Geschehnisse sein, sondern vielmehr dazu aufrufen, den Urspung tiefer zu suchen, als dass er oberflächlich dargelegt wird.<br />
Liebe spielt sich nicht in Hirnarealen ab, dort kommt sie nur an. Veränderte Blutwerte deuten nicht auf das Entstehen eines geistigen Vorgangs hin, sondern nur auf dessen Ergebnis in der Physik des Körpers.<br />
Oder reicht es zu wissen, dass bei einem Erdbeben, das Haus wackelt? Man könnte genau dort aufhören nachvollziehen zu wollen, mit der Schlussfolgerung: "Mein Haus wurde zerstört, weil der Boden vibriert hat." Also wozu im Erdinneren suchen, oder die Hypothese einer Plattentektonik aufwerfen?<br />
Davon abgesehen haben sich die forschenden Wissenschaftler in dem Artikel selbst schon die Antwort gegeben, mit dem Abschnitt:<br />
<i>Den Wissenschaftlern zufolge hatten diese elf Menschen nichts gemein, was ihr Alter, ihren Bildungsstand, ihren religiösen Glauben, ihre Angst vor dem Tod, die verabreichten Medikamente oder ihre Genesungszeit nach dem Infarkt betraf.</i><br />
Aber im "Nahtod" sind sie alle gleich.<br />
Beinahe ignorant ist es darum, dass man nun die Antwort in einem Resultat der identischen Blutwerte zu finden glaubt. Die einzige Bestätigung, die man damit erhalten hat, ist die, dass unser Körper aus Fleisch und Blut besteht, und auf einen "nahen Tod" entsprechend reagiert. Wieso dies gleich der Grund für die erfahrenen "Visionen" sein muss, versteht wohl nur der größte Spekulant der theoretischen Wissenschaft.<br />
<i>(hol)</i>]]></description>
 <category>Nachrichten</category>
<comments>index.php?itemid=3636</comments>
 <pubDate>Thu, 08 Apr 2010 15:42:44 +0200</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Ist der Bundespräsident "out"? (Mittwoch, 17.03.2010)]]></title>
 <link>index.php?itemid=3635</link>
<description><![CDATA[<u>Quelle: <b>n-tv.de</b> (<a href="http://www.n-tv.de/politik/Mehr-Respekt-vor-dem-Amt-article780256.html">n-tv- Link</a>)</u><br />
<br />
<i>Mittwoch, 17. März 2010</i><br />
<i><b>"Lassen Sie Köhler aus der Politik"</i></b><br />
<b>Mehr Respekt vor dem Amt</b><br />
<br />
<i>Immer wieder fordern Politiker den Bundespräsidenten auf, Stellung zu aktuellen politischen Themen zu beziehen. Jetzt ruft die Kanzlerin zu mehr Respekt gegenüber dem Bundespräsidenten auf.<br />
<br />
Nach der Aufforderung aus der SPD an Bundespräsident Horst Köhler, sich zu aktuellen politischen Fragen zu äußern, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mehr Respekt für das Staatsoberhaupt gefordert. Die Opposition und insbesondere SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier sollten dafür sorgen, "dass unserem Staatsoberhaupt, dem Bundespräsidenten, der notwendige Respekt entgegengebracht wird", sagte Merkel vor dem Bundestag.<br />
<br />
Köhler wird vorgehalten, sich seit seiner Wiederwahl im Mai 2009 innenpolitisch kaum noch zu Wort zu melden. So verlangte SPD-Parlamentsgeschäftsführer Thomas Oppermann von dem Präsidenten, sich etwa zu dem Günstlingsvorwurf gegen Außenminister Guido Westerwelle (FDP) zu äußern.<br />
<br />
Von solchen Forderungen distanzierte sich jedoch auch Steinmeier. Köhler könne nicht gebeten werden, "Regierungsaufgaben zu übernehmen oder schlichtend zu wirken", sagte Steinmeier im Bayerischen Rundfunk. "Das ist nicht seine Aufgabe." Auch Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) wandte sich bei der Generaldebatte im Bundestag klar gegen solche Forderungen: "Lassen Sie den Bundespräsidenten aus der Tagespolitik", sagte er. Es sei "schäbig", ihn für die Politik der Opposition einspannen zu wollen.<br />
<br />
dpa </i><hr><br />
Wenn nicht einen aufklärenden, Fronten aufzeigenden oder wenigstens beschwichtigenden Charakter in schwierigenden, uneinheitlichen Situationen das Präsidentenamt in Deutschland aufweisen sollte, was soll denn dann seine Aufgabe sein?<br />
Sehr wohl beobachtet man einen Bundespräsidenten (und das ist in Deutschland ja schon traditionell so) bei diversen, öffentlichen Tätigkeiten.<br />
Diese trivialen, teils gar belanglosen Aufgaben, umfassen die allgemeingültige Ansprache auf einem Podest (die Rede zur baufälligen, Berliner Elisabethkirche, z. B.), das Verleihen einer Urkunde auf demselbigen, oder dem Kommentar zu der Leistung der Fußballnationalmannschaft in einem großen internationalen Turnier (aber selbst dies überlässt der derzeitige Amtsinhaber anscheinend lieber der Kanzlerin).<br />
<br />
Es ist schade, dass hier ein Amt anscheinend in seiner Darstellungsmöglichkeit und Wirksamkeit nicht ausgenutzt wird, sodass es als Folge daraus doch recht austauschbar, oder sogar unbrauchbar erscheint.<br />
<br />
Oder ist es gar ein mediales Problem, dass wir den Einsatz des Präsidenten zur gemeinschaftlichen Verständigung innerhalb unseres Landes immer weniger wahr nehmen?<br />
Weil seine Themen und seine Aufgaben nicht "interessant" genug sind, um als "Klatsch" und Meinungsmache zu dienen?<br />
Das beste Beispiel stellt z. B. Außenminister Westerwelle dar, der in seinem Vertretungspotenzial und seiner medialen Präsenz noch deutlich über der des Bundespräsidenten liegt, obwohl ja gerade letzterer die Darstellung der Bundesrepublik, gleich nach dem Kanzleramt, nach außen hin vertreten sollte.<br />
<br />
Wie dem auch sei. Folgern wir, dass Bundespräsident Horst Köhlers öffentliches Regungs- und Wirkungspotenzial zum Nullpunkt tendiert, und dies dem Führungsbereich des Bundestages offenbar auch ganz recht so ist, wenn nicht gar absichtlich forciert wird.<br />
In seiner Darstellung jedenfalls, ähnelt er weniger einem nationalen Prädidenten, denn einem Grundschuldirektor, der sich hier und da auch mal gesellschaftlich beteiligen darf.<br />
<br />
Die abschließende Fragestellung: Ist Herr Köhler und sein Tun einfach zu "langweilig" für die Presse, hat er tatsächlich keine Meinung zu den wirklich wichtigen, nationalen Themen, oder SOLL er gar keine Meinung zu jenen immer wieder aktuellen Debatten haben?<br />
<br />
Die derzeitige Stellung seines Amtes weist darauf hin, dass es bereits so ausgehöhlt ist (von welchen der drei möglichen Faktoren auch immer), dass es derzeit scheinbar weder Wichtigkeit, noch staatliche Gewalt darstellt.<br />
<i>(hol)</i>]]></description>
 <category>Nachrichten</category>
<comments>index.php?itemid=3635</comments>
 <pubDate>Wed, 17 Mar 2010 17:41:48 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Terrorexperten (Samstag, 23.01.2010)]]></title>
 <link>index.php?itemid=3598</link>
<description><![CDATA[<u>Quelle: <b>news.at</b> (<a href="http://www.news.at/articles/1003/12/260284/grossbritannien-terrorwarnstufe-gefahr-anschlaege-hoch">News.at- Link</a>)</u><br />
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<b>Großbritannien hebt Terrorwarnstufe:</b><br />
<i><b>Gefahr für Anschläge ist derzeit "hoch"</b></i><br />
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Die britische Regierung hat die Terrorwarnstufe auf das zweithöchste Niveau angehoben. Ein terroristischer Anschlag werde damit als sehr wahrscheinlich eingestuft, erklärte Innenminister Alan Johnson. Es gebe aber keine Geheimdienstinformationen, dass ein Angriff unmittelbar bevorstehe.<br />
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Johnson äußerte sich nicht konkret dazu, warum die Warnung vor Terror-Gefahr von der seit Juli 2009 geltenden Stufe "erheblich" auf das Niveau "hoch" bzw. "ernst" angehoben wurde. Johnson verwies auf das zuständige Experten-Team, das die Absichten und Möglichkeiten internationaler Terrorgruppen bewerte. In Großbritannien werden in der kommenden Woche zahlreiche Politiker zu einer Afghanistan-Konferenz erwartet.<br />
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Neben dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sollen auch NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und US-Außenministerin Hillary Clinton an dem Treffen teilnehmen, bei dem nach britischen Angaben ein Zeitplan für die Übergabe von Verantwortung an afghanische Behörden erstellt werden könnte. Am Mittwoch soll bereits über das Engagement im Kampf gegen Al-Kaida bei einer Jemen-Konferenz beraten werden.<br />
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Die Regierung in Sanaa hat der islamistischen Gruppe unlängst den Krieg erklärt. Al-Kaida hatte sich dazu bekannt, hinter einem am 25. Dezember 2009 vereitelten Anschlag auf ein US-Verkehrsflugzeug zu stehen. Westliche Länder und das Nachbarland Saudi-Arabien befürchten, dass die Al-Kaida aus innenpolitischen Chaos im Jemen Kapital schlagen und das Land zu einem Ausbildungs- und Rekrutierungszentrum für Attentäter machen könnte.<br />
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(apa/red)</i><hr><br />
Man kennt jenes "Experten-Team" zwar nicht, das Großbrittaniens Innenminister berät, und schließt auch Geheimdienstinfor-mationen aus, dennoch muss ja irgendwer vor dem vermeintlichen "Terror" warnen, der uns in 's Haus steht, und die Briten ihre Warnstufe anheben lässt.<br />
Zwar weiß auch anscheinend niemand so genau, wer denn nun für jene halbstarken Videodrohungen des Islamisten Bekkay Harrach, vor der Bundestagswahl im September 2009, das Prädikat "authentisch und bedrohlich" verhängt hat, die Spur verliert sich in diesem Beispiel jedenfalls bei sog. (nicht näher genannten) "Experten" im Hauptstadtstudio der ARD.<br />
Ob diesen "Terrorexperten" wie im Falle der aktuellen britischen Terrorwarnstufe ein journalistischer, wissenschaftlicher oder militärischer Background zu Grund liegt, oder ob hier gezielt ein politisches Vorhaben die Weichen zur Terrorwarnung stellt, wird ebenso offen gelassen, wie das weitere Vorhaben der Minister und Verantwortlichen, trotz aller Verprechen für "Transparenz".<br />
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Was man im Falle Bekkay Harrach wenigstens noch an den Umständen einer Terrordrohung (per Internetvideo) ableiten konnte, bleibt in Großbrittanien nun offen.<br />
Zukünftig sind wohl nur noch die fiktiven, und vielleicht auch willkürlichen Regler des "Terrorbarometers" entscheidend, ob sich ein Land in Gefahr, im Krieg oder im Frieden befindet.<br />
Wie sollte ein Bürger dies auch anders erfahren (wollen), als über die Medien, pardon, dem Medium Politik?<br />
<i>(hol)</i>]]></description>
 <category>Nachrichten</category>
<comments>index.php?itemid=3598</comments>
 <pubDate>Sat, 23 Jan 2010 21:18:08 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Auch Schüler zeigen Stress- Symptome (Donnerstag, 14.01.2010)]]></title>
 <link>index.php?itemid=3592</link>
<description><![CDATA[<u>Quelle: <b>n-tv.de</b> (<a href="http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Schueler-leiden-unter-Stress-article679251.html">n-tv- Link</a>)</u><br />
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<i>Donnerstag, 14. Januar 2010</i><br />
<i><b>Klassische Symptome</i></b><br />
<b>Schüler leiden unter Stress</b><br />
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<i>Jeder dritte Schüler leidet unter Stress- Symptomen. Kopf- und Rückenschmerzen, Einschlafprobleme und Gereiztheit plagen deutsche Kinder und Jugendliche am häufigsten. Das ergab eine Studie des Instituts für Psychologie und des Zentrums für angewandte Gesundheitswissenschaften (ZAG) der Leuphana Universität Lüneburg. Besonders betroffen seien Mädchen. 40 Prozent von ihnen haben demnach mehrmals in der Woche körperliche oder psychische Beschwerden.<br />
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Für die Studie im Auftrag der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) wurden 4500 Schüler und Schülerinnen zwischen 10 und 21 Jahren in Thüringen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen befragt. "Die Gesundheit vieler Jungen und Mädchen leidet unter schulischen Belastungen", sagte DAK-Fachmann Cornelius Erbe. "Wird falsch auf diese Belastungen reagiert, können negative Gefühle und psychosomatische Beschwerden entstehen." Die Studie zeige, dass Schüler, die die Auseinandersetzung mit Problemen meiden, mehr als doppelt so häufig regelmäßig unter Kopf-, Rücken- oder Bauchschmerzen leiden.<br />
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Besonders oft treten gesundheitliche Probleme bei einem schlechten Klassenklima auf. Zu erkennen sei auch ein Zusammenhang mit der Schulform, sagte die Pädagogin Silke Rupprecht von der Leuphana Universität. Gymnasiasten hätten viel seltener angegeben, unter Kopf- oder Rückenschmerzen zu leiden als andere Schüler. Auffallend sei auch, dass Schülerinnen vier Mal so oft wie ihre Mitschüler unter Kopfschmerzen litten.  dpa</i><hr><br />
Mit einem Wort: Leistungsdruck.<br />
Auf Jahre heruntergespielt, lediglich vom sog. "Workaholic" offiziell vertreten, erkennt die Gesellschaft (od. zumindest das ZAG) nun jene Systemeigenschaft an, welche auch dem jungen Menschen zu schaffen machen kann.<br />
Kein anderes Volk blickt so verbissen- fröhlich auf ihren Nachkriegswiederaufbau zurück, und überstellt diesen "Aufschwung" gleichzeitig in Erwartung auf die kommenden Generationen, wie die Bundesrepublik Deutschland. "Freie Marktwirtschaft", "Liberalisierung der Märkte" haben ihr übriges getan, die "Bremse der Menschlichkeit", des menschlichen Ruhens zu demontieren.<br />
Der Deutsche ist gefordert, ja, wenn nicht gar verpflichtet, das alterwürdige System des Wirtschaftswachtums fortzuführen.<br />
Und nicht nur das, er sollte möglichst, aber still, seine Gesundheit, sein Wohlbefinden diesem Wachtumsutopia zurückstellen, und dem von Konsum und Leistung verblendeten, bürokratisch- biederen Ameisenstaat seine ganze Kraft widmen.<br />
Der Arbeitsplatz ist unsicher, die Märkte wackelig, der Gesundheitserhalt teuer, und die Bürokratie hoch. Darum spricht es für den Deutschen, auch bei Erkrankung auf den Arztbesuch, das Krankheitsattest und auf seinen Anspruch auf Genesung zu verzichten, und weiterhin kränklich- schwach am Arbeitsplatz zu erscheinen.<br />
Die neue Generation solcher "Maschinen" ist bereits im Anmarsch, und macht sich daran, die "Marktwirtschaft" mit all ihren Unmenschlichkeiten bereits in Klassenzimmern schon einmal durchzuspielen.<br />
Unverständlich, wie sich der Rentnerstaat da Sorgen um seinen Nachwuchs machen kann.]]></description>
 <category>Nachrichten</category>
<comments>index.php?itemid=3592</comments>
 <pubDate>Thu, 14 Jan 2010 14:03:58 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title><![CDATA[Kaufkraft des Deutschen im Jahr 2010 (Sonntag, 13.12.2009)]]></title>
 <link>index.php?itemid=3580</link>
<description><![CDATA[<u>Quelle: <b>reuters.de</b> (<a href="http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE5BC02Y20091213">Reuters- Link</a>)</u><br />
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<i>Sonntag, 13.12.2009, 11:39 Uhr</i><br />
<b>Berlin (Reuters) - Die Krise kommt einem Medienbericht zufolge im Jahr 2010 in den Portemonnaies der Privathaushalte an.<br />
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<i>Das verfügbare Einkommen werde um 42 Euro pro Einwohner sinken, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf die neue GfK-Kaufkraft-Studie für Deutschland. Diesem nominalen Kaufkraftabfall stehe jedoch eine voraussichtliche niedrige Inflation entgegen.<br />
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Den Bewohnern Deutschlands wird dem Bericht zufolge im Jahr 2010 eine Kaufkraft von rund 1550,2 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Diese Kaufkraft misst das verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung inklusive staatlicher Leistungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Renten. Damit haben die Deutschen 7,5 Milliarden Euro weniger Kaufkraft zur Verfügung als im Jahr 2009. Umgerechnet auf alle rund 82 Millionen Einwohner entspreche das einem Rückgang von 42 Euro pro Person auf durchschnittlich 18.904 Euro pro Kopf und Jahr, die die Deutschen für Lebensunterhalt und Konsum ausgeben können.<br />
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Die drei Kreise mit der höchsten Kaufkraft in Deutschland seien wie im Jahr 2009 der Hochtaunuskreis mit 27.426 Euro, der Landkreis Starnberg mit 27.095 Euro und der Landkreis München mit 26.057 Euro pro Person. Unter den 25 Kreisen mit der geringsten Kaufkraft seien nach wie vor nur ostdeutsche Kreise vertreten. Einzige westdeutsche Ausnahme bildet der Stadtkreis Bremerhaven auf Rang 401, dessen Einwohner 15.053 Euro zur Verfügung hätten.<br />
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Ein anderes Bild ergebe sich, wenn man das Kaufkraftwachstum der Bundesländer vergleiche: Hier schlage der Osten Deutschlands den Westen klar. "Gegen den Krisentrend verzeichnet der Osten fast in Gänze eine positive Kaufkraftentwicklung", sagt Simone Baecker-Neuchl, die die Studie federführend begleitet hat. Von den 25 Landkreisen und kreisfreien Städten mit dem größten Kaufkraftzuwachs lägen 23 in den neuen Ländern. Die Verlierer fänden sich größtenteils in wohlhabenden Bundesländern wie Baden-Württemberg und vor allem Bayern.<br />
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"Die Länder mit starker Wirtschaft sind offenbar durch die hohe Exportabhängigkeit stärker von der Krise betroffen", erklärt Baecker-Neuchl. Bayern beispielsweise führe das Bundesländer-Ranking noch immer an, aber 14 seiner Kreise befänden sich auch unter jenen 25 Kreisen und kreisfreien Städten, die 2010 wohl am meisten Boden verlieren dürften.</i><hr><br />
Diese GfK- Studie fällt im Ganzen relativ moderat aus.<br />
Generell könnte man die Situation auch "kartenhausartig" beurteilen, mit der Gefahr eines wesentlich rascheren, heftigeren Sturzes des Privateinkommens, und der damit verbundenen Kaufkraft pro Kopf.<br />
Wie ist die Produktions- und Handelsbranche zu beurteilen? Werden dort Stellen erhalten bleiben? Werden Unternehmen weiter am Personal sparen? Können sich einige gar vor einer bevorstehenden Insolvenz bewahren, sollte die überlebensnotwendige Käuferschaft aus verschiedensten, genannten Gründen wegfallen?<br />
Die Studie basiert daher auf einer eher "festen" Basis unserer Wirtschaftsaussicht (im nationalen Bezug, mit dem Blick auf internationale Exportgeschäfte), weniger auf den Möglichkeiten eines plötzlichen und chaotischen "Kollaps"- Verhaltens.<br />
Womöglich wurde aber auch schon die geplante Konjunkturhilfe der Bundesregierung für 2010 (über 100 Mia. Euro Neuverschuldung) miteinberechnet, welche die Bundesrepublik kurzfristig "über Wasser" halten kann.<br />
In diesem Bezug kann man gespannt sein, ob derzeit auch Regierungen anderer Staaten ähnliche Vorhaben planen.<br />
<i>(hol)</i>]]></description>
 <category>Nachrichten</category>
<comments>index.php?itemid=3580</comments>
 <pubDate>Sun, 13 Dec 2009 23:19:31 +0100</pubDate>
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